Das Foto zeigt die GründerInnen der Planungs-GbR. Die zehn Erwachsenen haben sich im September 2016 entschlossen, das Konzept Hofleben weiter zu entwickeln, die Finanzierung anzuschieben und nach Fertigstellung auch selber auf dem Hof zu leben. Inzwischen sind wir bereits um drei weitere Personen gewachsen und freuen uns über weitere Interessenten.

Zurückzuverfolgen ist, dass der Hof 1825 von den Vorfahren der Familie Petersen, dem Ehepaar Franz-Jürgen und Margareth Rabeler (geborene Rappaul) gekauft worden ist. Der Rabeler-Hof betrieb, wie die anderen Höfe auch, eine vielseitige Bauernwirtschaft. Man baute Roggen, Gerste, Weizen, Hafer, früher auch Buchweizen, sowie Futterpflanzen und Kartoffeln an. Milchwirtschaft und Schweinezucht rundeten das Programm ab. Für den Eigenbedarf gab es einen Obst- und Gemüsegarten, Geflügel und Schafe. Die Pferde waren Arbeitspferde.

Die Rabelers sind der väterliche Zweig von Antjes Familie. Urgroßvater Henry Rabeler heiratete Dora Brusche. Deren einzige Tochter Hildegard, Antjes Großmutter, erbte den Hof und vermählte sich im Jahr 1933 mit dem Lehrer Rudolf Petersen, seither ist es also der Petersen-Hof. 1973 übernahm deren Sohn Jürgen-Peter Petersen den Hof seiner Eltern und übergab ihn 2008 seiner ältesten Tochter Antje.

Der Hof liegt in Lemgrabe, etwa zwei Kilometer von Dahlenburg (dort befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Friseure, Kindergarten, Schulen und das Rathaus) und 25 km von der Hansestadt Lüneburg entfernt. In Lemgrabe befindet sich der Bahnhof Dahlenburg, täglich fahren hier Züge des HVV zwischen Dannenberg und Lüneburg.

In den nächsten Jahren wird saniert, renoviert, abgerissen und gebaut. Begonnen haben wir schon im Haupthaus, da hier die Maßnahmen am einfachsten umzusetzen sind. Bis April 2017 werden drei große Wohnungen fertiggestellt sein. Weitere vier Wohnungen sollen bis Herbst 2018 im südlichen Garten entstehen.

Auf dem Bild ist der zukünftige Zugang der Hofküche zu sehen – dieses Projekt wird vorrangig bearbeitet, die Hofküche soll uns als Gemeinschaft, sowie lieben Gästen, als Versammlungsraum dienen und später ggf. auch mal zum Café geöffnet werden können.