Anfang des 19. Jahrhunderts kaufte der 1784 geborene Franz-Jürgen Heinrich Rabeler den Hof in Lemgrabe. Sein Sohn Jürgen-Heinrich Rabeler (1850-1921) ist der nächste Bauer auf dem Hof, der Ur-Ur-Großvater der Generation, die jetzt das Hofleben-Projekt mitgestaltet. Einer seiner Enkel schreibt in einer Familienchronik über ihn:

 

„Jürgen-Heinrich war geistig beweglich und allem neuen gegenüber aufgeschlossen. Vielleicht wurde er deshalb Ortsvorsteher von Lemgrabe. Er war ein fortschrittlicher Modernisierer. 1911 errichtete er vor Kopf des alten strohgedeckten eingeschossigen Niedersachsenhauses einen fast städtisch wirkenden zweigeschossigen Wohnbau in Ziegeln mit einigem dekorativen Fachwerk und einem hohen Zwerchgiebel, umgeben von einem Vorgarten mit eisernem Gitter. Großvater soll es auch gewesen sein, der eines Tages das alte bäuerliche Mobiliar zerschlug und im Acker vergrub, um Platz für moderne Möbel zu gewinnen.“ (Gerhard Rabeler, 1997)

 

Hildegard Rabeler, Großmutter der jetzigen Generation, heiratet 1933 den Lehrer Rudolf Petersen aus Oldenburg. So wird der Rabeler-Hof zum Hof Petersen. Ihr Sohn Jürgen-Peter Petersen (1938 – 2017) erbt den Betrieb 1973 und ernährt eine große Familie mit Ackerbau, Schweinezucht und ansehnlichem Milchviehbestand. 2008 übergibt Jürgen Peter den Hof an eine seine älteste Tochter Antje Petersen.